Der Wohlfühlfaktor als Schlankmacher – den richtigen Mix aus Sport und Ernährung finden

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Jeder Übergewichtige möchte am liebsten in kürzester Zeit sehr viel Gewicht verlieren. Viele stoppen unüberlegt einfach ihre Nahrungsaufnahme oder greifen zu anderen drastischen Methoden. Solche ungesunden Radikaldiäten enden dann jedoch oft mit gesundheitlichen Folgen oder dem häufig besagten Jojo-Effekt. Doch es gibt andere Wege, um zügig und trotzdem langfristig zu seinem persönlichen Wunschgewicht zu gelangen. Dabei spielen insbesondere zwei Faktoren die Hauptrolle: Ernährung und Bewegung.

Überblick

1. Einklang zwischen Bewegung und Ernährung
2. Ausgewogene Ernährung essentiell
3. Auch mit wenig Sport abnehmen
4. Sport ist nicht gleich Sport
5. Sinnvolle Sportarten für Übergewichtige
6. Trendsportarten versprechen Erfolg
7. Motivation ist alles
8. Fazit

Ein Einklang zwischen Bewegung und Ernährung

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, über gesunde Ernährung zum Abnehmen hingegen schon. Viele Ernährungsexperten geben uns teilweise widersprüchliche Empfehlungen oder stellen unterschiedliche Ernährungspyramiden auf. In einer Hinsicht sind sich aber viele einig: Am besten abnehmen kann man dann, wenn man entspannt ist und sich wohl fühlt. Dies beginnt schon beim entspannten Einkaufen im Supermarkt oder bei der Zubereitung der Speisen zu Hause in der Küche. Fühlt der Körper sich wohl, so kann er das Essen auch besser aufnehmen und verarbeiten. Damit der Körper sich auch wohl fühlen kann, muss er durch reichlich Bewegung und gesunde Ernährung in Einklang gebracht werden. Viele wissen schon vorher, dass der Begriff Abnehmen Ernährung umstellen und Sport treiben beinhaltet.

Mit ausgewogener Ernährung abnehmen

Die richtige Ernährung ist ein sehr weitreichendes und kompliziertes Themenfeld, das viele Menschen jeden Tag aufs Neue vor ein riesiges Problem stellt. Die Frage, die dabei in den Vordergrund rückt ist dennoch relativ einfach zu beantworten. Wie sollte ich mich ausgewogen ernähren? Ausgewogene Ernährung bedeutet vor allem, dass man bei den täglichen Mahlzeiten darauf achtet, dass die Auswahl der Lebensmittel stets vielfältig ist und alle lebensnotwendigen Inhaltsstoffe beinhaltet. Die Ernährungspyramide der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit zeigt ansatzweise auf, aus welchen Zutaten ein ausgewogener Nahrungsplan zusammengestellt werden sollte.


Viele wissen bereits im Voraus, dass der Begriff Abnehmen Ernährung umstellen bedeutet. Wer jedoch näheres zu dem Thema “Mit der richtigen Ernährung abnehmen” erfahren möchte, der findet auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. weitere Informationen, die auch in Verbindung mit einer Gewichtsreduktion bzw. den Begriffen “Abnehmen Ernährung” stehen.

Auch mit wenig Sport abnehmen

Der zweite wesentliche Faktor, um den überflüssigen Kilos den Kampf anzusagen, ist die Bewegung in Form von Sport. Bewegung hält uns gesund, macht schlanker und baut den aufgebauten Stress ab. Trotz all dieser guten Effekte und vieler neuer Vorsätze treiben die meisten Deutschen keinen regelmäigen Sport. Meist wird zwar euphorisch eine Sportart angefangen, jedoch nach nur kurzer Zeit wieder aufgegeben. Dabei ist ein erfolgreiches Abnehmen ohne Sport sehr schwierig, fast unmöglich.

Warum ist Sport so effektiv?

Sport hilft gleich in dreierlei Hinsicht:

1. Während des Sports verbrauchen wir Energie.

2. Der Stoffwechsel läuft nach dem Sport mehrere Stunden auf höheren Touren. Der Körper verbraucht dafür in den folgenden Stunden mehr Energie.

3. Der Anteil an Muskulatur im Körper wird größer und der Grundumsatz (der Verbrauch in Ruheposition). In Kombination mit der richtigen Ernährung wird so ein schnellerer Abnehmerfolg erzielt.

Sport ist nicht gleich Sport

Bevor wir uns jedoch wild entschlossen in das verstaubte Sportoutfit von früher werfen, sollten wir uns im Vornherein im Klaren darüber sein, dass nicht jede Sportart für jeden Typen gleich geeignet ist. Bei stark übergewichtigen Personen ist beispielweise „Nordic Walking“ eine empfehlenswerte Variante, um mit Sport abnehmen zu können. Nordic Walking ist ähnlich wie Joggen ein Ausdauersport. Im Vergleich mit Joggen ist er deutlich gelenkschonender und somit gut für Übergewichtige geeignet und kann auch von Personen mit Rücken- und Kniebeschwerden durchgeführt werden. Beim Nordic Walking wird durch den Einsatz der Stöcke der Oberkörper gekräftigt und der Trainingseffekt ist größer, bis zu 46 % mehr Kalorien sollen verbrannt werden. Die richtige Technik dabei ist relativ einfach zu erlernen. Das Video zeigt einen kleinen Einführungskurs von Body-Coach Birgit Pachhausen (body-coach.tv), was beim Nordic Walking alles beachtet werden sollte.

Radfahren, Schwimmen und Co

Auch bei anderen Sportarten sollten wir darauf achten, dass sie vor allem gelenkschonend sind, da das hohe Gewicht bei Überbelastung schwere Schäden an Knochen und Gelenken verursachen kann. Empfehlenswert sind deshalb insbesondere das Radfahren, Schwimmen, Aquafitness oder Aquajogging. Diese Sportarten haben zudem den Vorteil, dass sie alle das Herz-Kreislauf-System nicht zu stark belasten. Ebenso werden Stoffwechsel und Muskulatur nicht überstrapaziert, sondern im Gegenteil eher geschont. Durch das fortlaufende Training werden diese Bereiche des Bewegungsapparats langsam gesteigert, so dass der Körper im Laufe der Zeit auch stärker beansprucht werden kann.

Voll im Trend

Im Trend liegen momentan vor allem das Aquajogging bzw. Aquafitness. Diese Sportart kann generell von jedem ausgeübt werden, auch von Menschen mit hohem Körpergewicht. Alter, Gewicht und Sportlichkeit spielen überhaupt keine Rolle. Das Training im Wasser hat viele positive Auswirkungen. Durch den Wasserdruck wird der Druck auf die oberflächlichen Blutgefäße erhöht. Dieser setzt sich auch im gesamten Körper fort, so dass die Herzfrequenz bei gleicher Leistung sinkt. Der Temperaturunterschied zwischen Wasser und Luft führt zusätzlich zu einer Anregung des Immunsystems. Im Wasser ist der Muskeltonus niedriger, dadurch kommt es zu einem entspannenden Effekt. Und, was für Übergewichtige besonders wichtig ist, im Wasser wiegt der Körper nur einen Bruchteil des Gewichtes an Land. Die Bewegungen sind also für Übergewichtige nicht beschwerlicher als für Normalgewichtige. In vielen Schwimmbädern werden inzwischen auch Kurse angeboten, die mit Musik untermalt werden und so gestaltet sind, dass das Abnehmen mit Sport richtig Spaß macht. Einige Kurse werden sogar von den Krankenkassen als Präventionsmaßnahmen unterstützt.

Hoch vom Sofa, rein in den Sattel

Auch das Rad fahren hat vielerlei Vorzüge. Wer nämlich regelmäßig in die Pedale tritt, der kann seinen Fettstoffwechsel ordentlich ankurbeln. Insbesondere kurze Strecken zum Bäcker oder nächsten Supermarkt können schnell mit dem Rad erledigt werden. So kombinieren wir den Alltag und das Training, ohne ins Schwitzen zu geraten. Dies schont nicht nur die Umwelt, es hält uns gleichzeitig auch fit. Und noch einen Vorteil hat das Rad fahren: Anders als beim Lauftraining trägt der Sattel circa 70 Prozent des eigenen Gewichts. So werden die Gelenke deutlich weniger belastet. Selbst wer an einigen Tagen nicht vor die Haustür muss, der kann sich zu Hause am Hometrainer beim Fernsehen oder Musik hören ein paar Pfunde von den Hüften radeln. Besonders die so genannten “Problemzonen” wie Bauch, Oberschenkel und Po lassen sich mit regelmäßigem Fahrrad fahren gezielt straffen. Das gleichmäßige Strecken und Beugen der Beine kommt vor allem diesen Körperregionen zugute und wird so zum erstklassigen Fatburner. Entscheidend für den Abbau von Fett sind zum einen die Dauer und zum anderen die Intensität der Belastung. Bis der Körper zur Energiegewinnung auf eingelagerte Fettvorräte zurückgreift, dauert es je nach Trainingszustand 20 bis 30 Minuten. Vorher werden hauptsächlich die aufgenommenen Kohlenhydrate verbraucht. Darüber sollte die Person vorher informiert sein, bevor sie auch erfolgreich mit Sport abnehmen kann. Erst nach ca. 40 Minuten strampeln läuft die gewünschte Fettverbrennung auf Hochtouren – vorausgesetzt die Belastungsintensität bleibt konstant.

Wer wissen möchte, wie viel Fett sich durch die Ausübung einer bestimmten Sportart verbrennen lässt, der bekommt durch den Fettverbrennungs-Rechner von ellviva einen guten Anhaltswert.

Fazit

Abschließend bleibt zu sagen, dass zu einer langfristen erfolgreichen Gewichtsreduzierung sicherlich mehr gehört, als einfach weniger zu essen. Der eiserne Wille – nämlich wirklich abnehmen zu wollen – spielt dabei die wichtigste Rolle. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass gesundes Abnehmen nicht einfach ist und der Weg sehr lang sein kann. Durch die richtige Ernährung zum Abnehmen in Verbindung mit einer individuell geeigneten Sportart, gilt es dem Ziel, den Körper in Einklang mit sich selbst zu bringen, Schritt für Schritt näher zu kommen. Wir hoffen, unsere Tipps können dabei behilflich sein!



Bildquellen: Jacek Chabraszewski – Fotolia; Georgiy Pashin – Fotolia; dieter76 – Fotolia

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